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Alle fett markierten Felder sind Pflichtfelder. Bei 'Ausfall' die
Ausfallzeit in Stunden ohne Dimension angeben. Wenn die Ausfallzeit berechnet
werden soll, dann bei 'Ausfall' die Verfügbarkeit mit %-Zeichen eingeben, also
z. B. '99,50%'.
Bei der Berechnung von Verfügbarkeiten muss man unterscheiden ob man die
eines einzelnen Rechners/Komponente berechnet oder die eines Gesamtsystems mit
zum Beispiel mehreren Rechnern. Die einfache Verfügbarkeit berechnet sich wie
folgt:

Als Basis zur Berechnung dienen die Betriebsstunden gemäß der vereinbarten
Servicezeiten in einem Berechnungszeitraum (Jahr, Quartal). Rechtzeitig
angekündigte Wartungen während der Wartungsfenster und einvernehmliche
Serviceunterbrechungen werden im Allgemeinen nicht zu den Servicezeiten
gerechnet.
Als Ausfallzeit werden nur die Zeiten angerechnet, zu denen ein Service nicht
im vereinbarten Umfang zur Verfügung stand.
Beispiel:
| Servicezeit: |
5 x 8 h (Mo-Fr 08:00 - 17:00 Uhr) |
| Berechnungszeitraum: |
3 Monate (Oktober - Dezember) |
| Störung |
Dauer |
Anrechenbar |
| Mo, 4.10. |
11:00 bis 13:00 Uhr |
2 h |
2 h |
| Fr, 5.11. |
16:00 bis 20:00 Uhr |
4 h |
1 h |
| So, 12.12. |
14:00 bis 16:00 Uhr |
2 h |
0 h |
| Di, 11.1. |
10:00 bis 12:00 Uhr |
2 h |
0 h |
1. Ermittlung der Ausfallzeiten:
3 h anrechenbare Ausfallzeiten in 3 Monaten.
2. Ermittlung der Betriebsstunden:
Betriebsstundenzeitraum: 62 Servicetage, 8 h pro Tag => 496 h
3. Ermittlung der Verfügbarkeit:
Die Werte für Ausfallzeiten und Betriebszeiten in die Formel einsetzen.

Es ergibt sich also eine Verfügbarkeit von 99,40 %.
Bei der Berechnung der Verfügbarkeit von mehreren Systemen wird die Formel
erweitert. Bei einer durchgängigen Gewichtung von 1 ist die
Gesamtverfügbarkeit das arithmetische Mittel der Summe der
Einzelverfügbarkeiten.

Dabei bedeuten:
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Vi
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Monatliche Verfügbarkeit der Komponente i in % (siehe Berechnung von Einzelverfügbarkeiten)
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Gi
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Gewichtungsfaktor für die einzelnen Komponenten
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N
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Gesamtzahl der Komponenten
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Dies ist nur ein einfacher Einblick in die Möglichkeiten zur Berechnung von
Verfügbarkeiten. Für komplexe Systeme sind wesentlich mehr Punkte zu
berücksichtigen. Für einen ersten Einblick soll dies aber hier genügen.
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